Transfereinrichtungen der Verbundpartner

Das IAF - In­sti­tut für An­ge­wand­te For­schung – ist die zentrale Stelle für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben an der Hochschule Offenburg. Es ist erster Ansprechpartner für interessierte Unternehmen, öffentliche Institutionen und andere Hochschulen sowie externe Forschungseinrichtungen. Das IAF unterstützt die hochschuleigenen Forschungsakteure bei Forschungsanträgen, Kooperationsvereinbarungen, der Ergebnisverwertung und in der Drittmittelverwaltung. Es fördert den Wissens- und Technologietransfer der sechs fachspezifischen Forschungsinstitute und der zahlreichen For­schungs­grup­pen an der Hochschule. 

Das IAF bildet als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der HFU die fakultätsübergreifende Dachorganisation, in der Forschung und Entwicklung zu unterschiedlichen Themen verfolgt wird. Innerhalb des IAF gibt es sechs Forschungsschwerpunkte, denen zehn Forschungsinstitute mit enger thematischer Fokussierung und konkretem Dienstleistungsangebot zugeordnet sind.
Es ist Aufgabe des IAF, die unterschiedlichen FuE-Aktivitäten an der HFU zu koordinieren. Das IAF berät, informiert und unterstützt Professorinnen und Professoren bei ihren FuE-Aktivitäten und beim Wissens- und Technologietransfer von Know-How in Unternehmen der Region. Das IAF ist ebenso Ansprechpartner für Unternehmen auf der Suche nach Fachkompetenzen und vermittelt Experten zu unterschiedlichen Forschungsfragen.

Das IWW ist die zentrale Einrichtung der Hochschule Offenburg zur Planung und Durchführung von internen und externen Weiterbildungsmaßnahmen auf wissenschaftlichem Niveau. Das Institut koordiniert die entsprechenden Initiativen der Hochschule in diesem Bereich und erstellt anhand von arbeitsmarktrelevanten Bedarfen geeignete Kursprogramme. Hierbei kooperiert das IWW mit verschiedenen Partnern aus der Industrie.

Als zentrale Einrichtung der Hochschule Furtwangen hat die HFU Akademie den Auftrag, die wissenschaftliche Weiterbildung der Hochschule zu koordinieren. Damit ist sie den Qualitätsstandards einer akademischen Einrichtung verpflichtet. Die HFU Akademie führt mit Ihrer Gründung im Jahr 2010  - ergänzt um vielfältige Weiterbildungsangebote - die Onlinekurse der 1995 gegründeten tele-akademie fort.
Neben ihrem hochwertigen Angebot an Seminaren ist die HFU Akademie auch kompetenter Dienstleister  im Weiterbildungsbereich. Dank ihrer langjährigen  Expertise im E-Learning wird  außerdem die Anwendung neuer multi- und telemedialer Lerntechnologien erprobt. Die HFU Akademie versteht sich als Learning Service Provider (LSP). Das bedeutet, dass sie ihren Kooperationspartnern und Kunden eine breite Palette an Dienstleistungen rund um die Weiterbildung anbietet.

Die Freiburger Akademie für Universitäre Weiterbildung koordiniert mit ihren Bildungs- und Weiterbildungsangeboten die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für den Innovations- und Wissenstransfer.

Die Freiburg Academy of Science and Technology entwickelt Formate, die Unternehmen und Wissenschaft zusammenbringen. Sie bietet eine einzigartige Möglichkeit für Unternehmensangehörige im Rahmen von Weiterbildungsprojekten in Forschungsgruppen der Universität Freiburg mitzuarbeiten.

Das  Leistungszentrum Nachhaltigkeit bringt Ergebnisse aus Forschung und Wissenschaft in die Praxis. Das gelingt, indem es gemeinsam mit starken Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft Ideen und Technologien zu Innovationen werden lässt. Das LZN organisiert Veranstaltungen, die der Anbahnung und Vertiefung von Kontakten zu KMU und Großunternehmen dienen bzw. die den Wissenstransfer in die Gesellschaft ermöglichen. Daher hat sich das Leistungszentrum Nachhaltigkeit auf lokaler und regionaler Ebene mit wichtigen Verbänden, Unternehmen und anderen Akteuren vernetzt.

Das RIZ Energie bietet eine bisher am Südlichen Oberrhein nicht vorhandene Forschungs­plattform für die Effizienzsteigerung ressourcenintensiver Produkte sowie für die Optimierung dezentraler Versorgungssysteme in Produktionsprozessen (industrielle Medienversorgung) und Gebäuden (technische Gebäudeausrüstung).

In der Region sind sowohl Anwender (produzierende Industrie) als auch Hersteller dieser Technologien ansässig. Sie erhalten in diesen Innovationsfeldern die notwendige FuE-Leistung, die Innovationskraft und den Technologietransfer. Diese Marktpartner unterstützen im Stifterkreis den Aufbau des RIZ Energie und / oder nutzen das RIZ Energie als Forschungspartner und unterstützen damit dessen Betrieb.

Das RIZ Energie steht im Kontext der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO): das Innovationszentrum dient als gemeinsame Plattform für die grenzüberschreitende Förderung des Wissens- und Technologietransfers im Rahmen der Hochschulallianz „TriRhenaTech“.

Im Sommer 2014 schlossen sich Bildungsinstitutionen, Organisationen und Einzelpersonen zusammen, um ein Kompetenzzentrum für Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Südschwarzwald zu gründen. Es ist im Dezember 2014 als sogenanntes Regional Centre of Expertise (RCE) von der Universität der Vereinten Nationen zertifiziert worden und wird seitdem vom Referat für Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Furtwangen koordiniert. Es ist Teil eines weltweiten Netzwerks von derzeit 130 Zentren (Stand 2015), das sechste RCE in Deutschland und das erste und bislang einzige in Baden-Württemberg.
Das RCE Südschwarzwald dient als regionale Koordinationsplattform und Wissensbasis und unterstützt lokale Akteure und Einrichtungen im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Unter dem Motto „vom Wissen zum Handeln“ fördern wir den Dialog zwischen Partnern aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Bildung, Wirtschaft, Kultur, Landwirtschaft und Umwelt und leisten so einen Beitrag zur nachhaltigen Regionalentwicklung

Rückgrat der Transferaktivitäten der Universität Freiburg bildet die Zentralstelle für Technologietransfer (ZFT) mit den Abteilungen:

  • Patentstelle (Diensterfindungen der UFR inkl. Medizin)
  • Vertragsstelle (Verträge für Kooperations- und Auftragsforschung in der Industrie)
  • Gründerbüro (Beratung und Unterstützung von Existenzgründern der UFR)
  • Innovation Office (Technologiemarketing, delegiert an CTF GmbH)

Ergänzt wird die ZFT durch die Patentverwertungsagentur der Universität und des Klinikums (Campus Technologies Freiburg (CTF) GmbH).

Campus Technologies Oberrhein (CTO)

Der Gründerverbund CTO bietet überregionale Gründerberatung der CTO-Mitglieder HS Offenburg, HS Furtwangen, Universität Freiburg und weiterer Freiburger Hochschulen.

Die Universität Freiburg unterstützt Ausgründungen und fördert Weiterbildung und Lehre im Bereich gründungsrelevanter Qualifikationen. Ziel ist, eine nachhaltige Gründungskultur zu etablieren. Das Gründerbüro begleitet Gründungsinteressiere auf  ihrem Weg zur Selbstständigkeit. Um den Gründergeist frühzeitig zu verankern, sensibilisiert das Projekt „ZuG: Zugänge zum Gründen - Gründerkultur Erlernen. Erleben. Entwickeln“ Studierende bereits in den ersten Semestern für die Berufsoption „Selbständigkeit“.