Handlungsprinzipien der Transferallianz ALTOS

  1. Die Allianz begreift wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Verantwortung als Grundlage für die nachhaltige Entwicklung der Hochschulstrukturen.
  2. Wissens-, Ideen- und Technologietransfer wird von den Hochschulen im Sinne des Wissensdreiecks (Forschung, Lehre, Innovation) als Leistungsdimension von wachsender Bedeutung verstanden. Sie erkennen dabei im Binnenverhältnis die derzeitige Heterogenität der Kulturen und Ansätze als Ausgangspunkt für zukünftige Entwicklungen neuer Ansätze und Reaktion auf neue Anforderungen an.  
  3. Die Verbundpartner berücksichtigen in ihrer Transferstruktur die heterogenen Interessen und Erfordernisse der Zivilgesellschaft im Sinne der nachhaltigen Entwicklung von Produkten und Wissen. Der Transfer ist dabei ein Austauschprozess, der in beide Richtungen stattfindet und auf gegenseitigem Vertrauen basiert.
  4. Die technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven der Digitalisierung bilden einen Schwerpunkt im Rahmen der gemeinsamen Transferstrategie, wobei der Fokus auf den Bedarf der KMU in der Region gerichtet ist.
  5. Know-how und Support für Unternehmen, Startups und Gründer werden im Rahmen der gemeinsamen Strategie strukturiert und den Zielgruppen dezentral vor Ort auf einem hohen Servicelevel angeboten.  
  6. Bereits vorhandene erfolgreiche Transferstrukturen und -formate der Hochschulen werden neu ausgerichtet und sorgen für eine unter den Akteuren abgestimmte Bereitstellung von Angebote, die im Dialog mit den Adressaten weiterentwickelt werden.
  7. Die Transferstrukturen tragen der jeweils spezifischen geografischen, wirtschaftsstrukturellen und verkehrstechnischen Ausprägung der Region von Oberrhein und Schwarzwald Rechnung und ermöglichen einen direkten Zugang zu den unterschiedlichen Angeboten in der gesamten Region Oberrhein-Schwarzwald.
  8. Impulse für Innovationen kommen nicht nur aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sondern auch aus Kommunen sowie spezifischen Nutzer- und Interessengruppen der Gesellschaft. Die Verbundpartner erweitern ihre Transferaktivitäten im Sinne der „Third Mission“ und beziehen die Zivilgesellschaft vor allem dort mit ein, wo es um relevante Belange und Interessen für die Bürgerinnen und Bürger geht.
  9. Die Verbundpartner verstärken die Ausschöpfung der Potentiale der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO), um die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der grenzüberschreitenden Region auszubauen.
  10. Ziel der Allianz ist die Erfüllung der Leistungsindikatoren im Sinne des klassischen Transfers sowie des erweiterten Transferverständnisses durch die Messung quantitativer Output-Indikatoren sowie durch die Zielsetzung der Produktion “öffentlicher Werte” (public value). Qualitativer Maßstab ist dabei die Beachtung der Ausgewogenheit im Hinblick auf Diversität, Gender- und Generationengerechtigkeit.